Spielverlauf

1 - 1

FSV Lauta II

St.Marienst. II

K. Wegner

5

T.Gräfe-Dörr

16

12

P. Schöps

M. Koppein

15

J. Nowicki

13

s. Brohmann

7

K. Jakobitz

3

M. Ochsler

D. Muth

6

10

M. Rönnecke

F. Koller

Trainer: M. Koppein

8

11

 

T. Gräfe-Dörr

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W. Schmidt    

für T.Gräfe-Dörr

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O. Werner     

für S. Brohmann

 

9

14

 

23.

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53.

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66.

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85.

 

 

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R. Wagner

 

Paul Schöps greift nach 336 Minuten erstmals hinter sich

 

Martin Koppein hatte vor Spielbeginn darauf hingewiesen, dass die Kreisoberliga-Reserve gegen Sankt Marienstern bisher meist gewonnen hatte, vier Siege bei nur einer Niederlage aus sieben Partien standen vor Anpfiff zu Buche. Doch diesmal sollte es deutlich schwerer werden. Zwar waren die Gäste ohne Reservespieler angereist, doch die Qualität der Elf auf dem Platz hatte sich im Vergleich zum Hinspiel, das Lauta mit 5:1 gewann, deutlich gesteigert, wie man während der 90 Minuten noch feststellen musste.

Gleich in den Anfangsminuten musste der FSV einige brenzliche Situationen überstehen. Unter anderem wehrte Franz Koller eine Flanke zu kurz ab, konnte seinen Fehler aber ausmerzen, indem er den Nachschuss von Cornelius Scapan im letzten Moment abblockte. Ansonsten standen beide Abwehrreihen aber sehr sicher. Die Gäste aus Panschwitz Kuckau standen gut gestaffelt, sodass der Spielaufbau der Lautaer immer wieder von hinten neu begonnen werden musste. Wenn die Geduld zum Querspielen aufgebraucht war und aber im Sturm keine Anspielstation gefunden werden konnte, wurde der Ball weit nach vorn geschlagen. So war allerdings kein Durchkommen gegen Karl Pakoßnick, den stämmigen Abwehrchef der Gäste. Wenn es Lauta einmal schaffte, ein Kombinationsspiel aufzuziehen, wurde es gefährlich. Nach einem Angriff über die rechte Seite war Thomas Gräfe-Dörr zur Stelle und drückte den Ball im Grätschen zur FSV-Führung über die Linie (23.). Kurz danach hätte er nach einem ähnlichen Spielzug aus kurzer Distanz sogar das 2:0 erzielen müssen, bekam das Leder aber mit dem Kopf nicht unter Kontrolle.

Je länger das Spiel dauerte, besonders nach dem Seitenwechsel, drückte der SV Sankt Marienstern auf den Ausgleich. Die Gäste hatten die Hoheit im Mittelfeld und konnten so einen Angriff nach dem anderen aufziehen. Paul Schöps musste den einen oder anderen Ball abwehren und war letztlich beim Ausgleich durch Robert Wagner machtlos, weil weder die Flanke durch Thomas Jursch nicht verhindert werden konnte noch die Ablage von Thomas Zschornack auf den Torschützen und der Ball am Ende auch noch durch die Verteidiger-Beine flog (66.). Auch wenn die Hausherren in den letzten Minuten noch einmal mehr versuchten und auf Sieg spielten, blieb es bei einer gerechten Punkteteilung.