Spielverlauf

1 - 3

FSV Lauta

Hochkirch

3

D. Zschieck

14

D. Borjak

9

H. Kieslich

11

C.Bennemann

T. Lock

6

S. Steudte

10

2

S. Giering

T. Sickert

5

8

4

1

S. Käßler

Trainer: P. Schöps

C. Scharff

K. Koar

 

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R. Kumpf

für S. Steudte

 

 

 

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P. Günther

für T. Sickert

 

T. Lock

 

7

13

 

5.

 

54.

 

62.

 

66.

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83.

.

.

 

84.

 

 

R. Henkert

 

A. Grün

 

R. Menter

 

FSV gehen die Torhüter aus

 

Am Pokalwochenende fand für den FSV der vorgezogene letzte Spieltag statt. Gegen den SV Grün-Weiß Hochkirch begann die Partie abwechslungsreich. Zunächst hatte Christopher Scharff für Lauta zwei Möglichkeiten, verfehlte jedoch jeweils das Tor (3., 4.). Doch die Gäste nutzten ihre Gelegenheit nach einem Doppelpass auf der linken Seite zur Führung durch Ronny Henkert (5.). Im Gegenzug hatte Daniel Borjak nach einem Querpass von Hannes Kieslich die Chance zum postwendenden Ausgleich, scheiterte aber an Ronny Pufe. Anschließend verflachte die Begegnung ein wenig, wobei Hochkirch die bessere Spielanlage zeigte. Die Hausherren versuchten, ihr Spiel über die Abwehr aufzuziehen, spielten hinten viel quer und hatten dann jedoch Probleme in der Vorwärtsbewegung. Wären die Gäste nicht so fahrlässig mit den Torchancen umgegangen wie Ronny Henkert, der erst zu überhastet (8.), dann unglücklich (25.) und zuletzt ungenau (33.) agierte, wäre die Begegnung wahrscheinlich schon früh entschieden gewesen. So konnte sich der FSV lange gegen die Niederlage stemmen. Doch als Sebastian Käßler aus seinem Tor stürmte und gegen Ronny Henkert zu spät kam, war die Partie quasi entschieden(36.). Obwohl der Lautaer Schlussmann den Kontakt noch zu vermeiden versuchte, gab die Cleverness des erfahrenen Grün-Weiß-Angreifers, der die Berührung dankend annahm, den Ausschlag. Nach kurzer Rücksprache mit seinem Assistenten entschied Lars Kiesewalter auf Platzverweis wegen Notbremse, gab aber nur Freistoß. Wahrscheinlich eine vertretbare Entscheidung, die mit etwas „Fingerspitzengefühl“ auch anders hätte ausgelegt werden können, weil Klaus Koar den Ball unmittelbar nach dem Foul klärte, also unter Umständen das Tor noch hätte verhindern können. So musste sich Daniel Borjak die Handschuhe anziehen. Zu zehnt war die Aussicht auf einen Punktgewinn für das Schlusslicht zusätzlich geschmälert, da man sich zunächst der Abwehrarbeit widmen musste. Daher wurde das Spiel noch etwas ereignisärmer. Lauta hatte keine andere Wahl, als sich auf Konter zu beschränken. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätte Christian Bennemann sogar fast den Ausgleich erzielt. Bei seinem Flachschuss mit links musste sich SV-Keeper Ronny Pufe sehr lang machen, um den Einschlag zu verhindern (45.+1).

Nach der Pause gelang es dem FSV mit etwas Glück einige brenzliche Situationen zu überstehen. Probleme gab es immer bei den hohen Hereingaben. Aber erst ein kapitaler Fehler in der Vorwärtsbewegung verhalf Hochkirch zum 0:2 durch Alexander Grün (54.). Spätestens aber mit der sehenswerten Direktabnahme von Roman Menter an der Strafraumkante zum 0:3 (63.) ging es hauptsächlich nur noch um die Höhe des Sieges. Erstaunlicher Weise hatte aber Lauta, vielleicht getrieben vom Mut der Verzweiflung, die besseren Chancen. Erst setzte sich René Kumpf gegen drei Gäste-Verteidiger durch (67.), wurde aber kurz vor dem Abschluss noch geblockt und dann erlief sich Christopher Scharff einen Ball, verzog jedoch den Torschuss (68.). Für eine echte Aufholjagd kam der Anschlusstreffer durch Thomas Lock (84.) nach einem weiten Einwurf von Philip Günther jedoch zu spät.