Spielverlauf

4 - 1

Königswartha

FSV Lauta

4

D. Zschieck

8

C.Bennemann

1

S. Käßler

Trainer: S. Kloß

P. Günther

7

3

M. König

5

S. Giering

6

T. Lock

11

H. Kieslich

15

D. Raue

10

C. Heine

13

J. Hegewald

 

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O. Grasse

 

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O. Grasse

 

 

 

 

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A. Zschuppe

 

A. Zschuppe

 

 

18.

 

66.

 

67.

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75.

 

 

 

 

75.

.

78.

 

85.

 

 

C. Heine

 

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K. Jakobitz

für T. Lock

 

 

 

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S. Steudte

für D. Raue

 

2

14

Kein Happy End in Königswartha

 

Für den FSV geht es im Saisonfinale nur noch um die „Goldene Ananas“ - abgestiegen und zudem weit abgeschlagen am Tabellenende wollte sich Lauta bestmöglich verkaufen. Und zu Beginn ging das Defensiv-Konzept auch sehr gut auf.  Die Vorderleute von Sebastian Käßler ließen erst in der 13. Minuten die erste Chance für die Hausherren durch Oliver Grasse zu. Doch Lautas Keeper war ebenso zur Stelle wie beim Schlenzer von Erik Goldmann (17.). Da die Gäste in der Anfangsphase gut standen, spielte der KSV viel quer. Doch der FSV lauerte auf seine Möglichkeit und bekam nach einem Ballgewinn in der Königswarthaer Hälfte einen Freistoß zugesprochen. Und die Hereingabe von Christian Heine aus etwa 30 Metern fiel dank des Windes und eines unentschlossenen Marius Weidlich im KSV-Gehäuse ins lange Eck zur Gäste-Führung. Aus der Verunsicherung des Torhüters versuchte Lauta weiter Kapital zu schlagen. Nach einem langen Freistoß von Thomas Lock blieb der Schlussmann auf der Linie, aber Daniel Raue köpfte neben das Tor (23.). Erst nach einem direkten Freistoß aus 20 Metern von Christian Heine konnte sich Marius Weidlich erstmals auszeichnen (26.). Aber auch auf der anderen Seite wurde die Qualität der Möglichkeiten erhöht. Leider standen dabei die Angreifer auch zu häufig frei vor Sebastian Käßler. Die Lautaer konnten von Glück reden, dass Bernhard Korch den FSV-Schlussmann anköpfte (24.) und Oliver Grasse beim vermeintlichen Ausgleich im Abseits stand (41.).

Die wütenden Angriffe der Gastgeber gaben aber schon mal einen Vorgeschmack, was nach der Pause folgen sollte. Mit zwei frischen Kräften setzte KSV-Trainer Enrico Angermann ein deutliches Zeichen. Seine Spieler wussten, was besser zu machen war und rannten weiter an. Und immer wieder waren es lange Bälle und Flanken, die Lautas Verteidigung in die Bredouille brachten. Vor allem der hochgewachsene Oliver Grasse wurde von seinen Mitspielern gesucht. Aber zunächst agierte dieser weiter unglücklich im Abschluss setzte das Leder zweimal frei vor dem Tor neben selbiges (48.+64.). Doch dann war er nach einem zu kurz abgewehrten Eckball und der zweiten Flanke von Manuel Schidun am langen Pfosten mit dem Kopf zur Stelle und markierte das lange angedeutete 1:1 (66.). Danach lief bei den Gästen noch weniger zusammen. Und so war Oliver Grasse der Nutznießer einer gegenseitigen Behinderung zweier FSV-Verteidiger und brachte die Hausherren nach Querpass von Manuel Schidun mit 2:1 in Führung (75.). Die beiden Treffer gaben den Königswarthaern das Selbstvertrauen und die Spielfreude zurück. Zwar kamen manche Flanken zu ungenau, aber die Kombinationen rollten wieder und Maik Zschuppe erhöhte nach schnellem Direktspiel auf 3:1 (79.) und nach einer lang gezogenen Flanke per Kopf sogar auf 4:1 (85.). Bezeichnend für den Druck der Königswarthaer, gab Philip Günther den ersten Torschuss der Gäste in der zweiten Hälfte erst in der 89. Minute ab. Somit besiegt der KSV den FSV zwar verdient, aber auch die Lautaer hätten aufgrund des Verhältnisses der Personalsituation zur gezeigten Leistung ein Erfolgserlebnis verdient gehabt.