Spielverlauf

5 - 1

Doberschau

FSV Lauta

S. Giering

5

S. Brohmann

8

T. Lock

6

1

S. Käßler

C. Bennemann

3

H. Kieslich

9

15

A. Buchold

Trainer: P. Schöps

F. Koller

4

K. Koar

2

M. Ochsler

7

13

R. Kumpf

 

Eigentor

 

P. Ekwueme

 

.

 

.

 

.

.

P. Ekwueme

 

T. Jutte

 

P. Zimmer

 

 

18.

 

40.

 

51.

 

.

 

56.

.

70.

 

81.

 

85.

 

 

 

.

 

.

 

H. Kieslich

 

.

 

.

P. Günther

für M. Ochsler

 

11

Geld schießt doch Tore

 

Diesmal war es nicht nur für die Gäste ein Auswärtsspiel, denn Doberschau musste aufgrund der Unbespielbarkeit der eigenen Plätze auf den Kunstrasen auf die Müllerwiese in Bautzen ausweichen.

Lauta hatte die leichte Hoffnung, dass die Gastgeber den FSV wie im Hinspiel wieder unterschätzen würden. Doch diese zerschlug sich schnell. Doberschau hatte seine Lehren aus der Niederlage in Lauta gezogen und setzte den Tabellenletzten von Beginn an unter Druck. Anfangs waren es noch ungefährliche Fernschüsse und Sebastian Käßler musste nur selten eingreifen. Nach einer Ecke wurde der Ball aber im Gewühl vom eigenen Mann auf sein Tor abgefälscht und der Lautaer Keeper konnte das Leder nur noch hinter der Linie erreichen (18.). Damit schien sich die Mannschaft von Dirk Rettig zunächst zu begnügen. Zwar kontrollierten die Grün-Weißen das Spiel, erzeugten aber kaum Druck auf das FSV-Tor und wurden auch defensiv etwas nachlässiger und so hatte Andy Buchold die größte Chance für die Gäste, verfehlte aber das Gehäuse. Auch die Standardsituationen der Lautaer waren zu ungefährlich und konnten immer wieder von Torhüter Christian Adler abgefangen werden. Nur nach einer Ecke von Franz Koller sprang er am Ball vorbei. Kurz vor der Pause lief der FSV in einen Konter, den Doberschaus nigerianischer Neuzugang  Paschal Obinna Ekwueme zum 2:0 vollendete (40.).

Nach der Pause fand die Elf von Paul Schöps besser ins Spiel. Zunächst bekam René Kumpf nach einer Flanke von der rechten Seite keinen Druck auf den Ball, sodass SV-Schlussmann Christian Adler keine Probleme mit dem Kopfball hatte. Doch das ungestüme Einsteigen von Martin Bartke gegen Andy Buchold ermöglichte den schnellen Anschlusstreffer durch den verwandelten Foulelfmeter von Hannes Kieslich (51.). Doch das 3:1 durch Paschal Obinna Ekwueme (70.) beendete die stärkste Lautaer Phase, in der die Gäste dem Ausgleich näher waren. Damit war Moral und Widersand der Blau-Weißen gebrochen, wodurch der Sieg durch das Tor von Toni Jutte (81.) und einen direkt verwandelten Freistoß von Paul Zimmer (85.) mit 5:1 doch etwas zu hoch ausfiel.