Spielverlauf

0 - 5

FSV Lauta

Großröhrsd.

S. Käßler

5

C. Heine

10

40

S. Zimmer

Trainer: L. Schmaler

M. König

8

7

K. Koar

4

T. Sickert

6

S. Giering

11

C. Scharff

H. Kieslich

9

C.Bennemann

2

3

P. Günther

 

4.

 

14.

 

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63.

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70.

 

70.

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82.

 

85.

 

 

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J. Hegewald

für P. Günther

 

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R. Kumpf

für S. Giering

 

13

14

 

P. Preusche

 

S. Mühlbauer

 

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T. Kästner

 

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F. Senf

 

J. Düben

Mit der Geschwindigkeit überfordert

 

Nach dem Punktgewinn der vergangenen Woche musste der FSV die Mannschaft aufgrund der Gelbsperre von Torjäger Stefan Pohl umstellen. Scheinbar bekam das der Schmaler-Elf nicht, da Großröhrsdorf besser ins Spiel fand und durch einen krassen individuellen Fehler eines Innenverteidigers früh durch Patrick Preusche in Führung ging (4.). Gedanklich waren die Hausherren zu langsam. So musste Steve Zimmer nach einem langen Ball erst gegen den Torschützen klären (13.), war aber nach einem Einwurf gegen den freistehenden Stefan Mühlbauer machtlos (14.). Erst Mitte der ersten Hälfte fing sich der FSV wieder, hatte aber kaum nennenswerte Chancen. Nur bei der Möglichkeit von Christopher Scharff konnte man die Anhänger der Blau-Weißen raunen hören (42.). Doch sein Scherenschlag nach Flanke von Sebastian Käßler ging nur wieder zurück in die Mitte.

Hoch motoviert kamen die Gastgeber auch nach der Pause zurück aus der Kabine. Gleich nach weniger Sekunden versuchte es Hannes Kieslich mit einem Distanzschuss (46.). Doch auch hier musste Roberto Klotz im Großröhrsdorfer Tor nicht eingreifen. Glück hatten die Gastgeber, dass Schiedsrichter André Wende nach einem Foul von Sebastian Käßler an Stefan Mühlbauer keinen Strafstoß gab (48.). Und weil die Gäste fahrlässig mit den eigenen Möglichkeiten umgingen - wie Patrick Preusche nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, als er den Ball freistehend am Tor vorbei schoss (65.) - hatte Lauta immer noch die Hoffnung auf den Anschlusstreffer. Doch dafür war das Spiel der Lautaer zu kompliziert und fehlerbehaftet. Der Sololauf von Tom Kästner gegen die gesamte FSV-Defensive mit abschließendem 0:3 brach den Hausherren dann endgültig das Genick (70.). Anschließend zeigte der Tabellen-4. dem Abstiegsaspiranten noch einmal, wie man zum Erfolg kommen kann: mit schnellen, direkten und präzisen Pässen konterte der SC und kam so zu weiteren Chancen. Patrick Preusche allein hätte die Männer von Lutz Schmaler abschießen können (69., 77., 85.). So sorgten nur noch Fabian Senf (82.) und Jonas Düben (85.) für den 0:5-Endstand.

Besonders Trainer Lutz Schmaler wird dieses Ergebnis schmerzen, da dieser der Mannschaft vor dem Spiel seinen Rückzug zum Jahresende ankündigte. So bleibt den Spielern um Sebastian Käßler aufgrund des Unentschiedens im Parallelspiel Wilthen - Hochkirch noch die Möglichkeit, den scheidenden Übungsleiter mit einem Erfolg kommende Woche in Hochkirch zu beschenken, um die Hinrunde wenigstens nicht als Schlusslicht zu beenden.