Spielverlauf

1 - 1

Post Germ. Bz

FSV Lauta

S. Käßler

5

14

D. Borjak

M. König

8

C. Scharff

11

K. Koar

4

S. Zimmer

40

Trainer: L. Schmaler

S. Giering

10

S. Pohl

15

H. Kieslich

9

13

R. Kumpf

P. Günther

3

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A. Diessl

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13.

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24.

 

58.

 

76.

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85.

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J. Hegewald

für D. Borjak

 

S. Pohl

 

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D. Zschieck

für R. Kumpf

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F. Koller

für S. Giering

7

6

2

Lautaer Lebenszeichen aus Bautzen

 

Mit dem Rückenwind der guten Leistung aus dem Crostwitz-Spiel reiste der Tabellen-Letzte zum Siebten aus der Kreis-Hauptstadt. Bei schwierigen Platzverhältnissen stand der FSV defensiv stabil. Allerdings ließ der lehmige und unebene Untergrund kaum gepflegtes Kurzpassspiel zu. Einsetzender Schneeregen erschwerte die Bedingungen zusätzlich. Daher wurden die Hausherren auch hauptsächlich nach Standardsituationen gefährlich. Während ein Freistoß von Lucas Hoop noch vorbei ging (9.), musste Steve Zimmer beim Versuch von Philipp Lalurny schon sein ganzes Können aufbieten, um den Einschlag im Winkel zu verhindern (22.). Die Gäste hingegen warteten auch nicht ab, bis Post Germania am FSV-Strafraum war, sondern attackierten früh. So wurde ein Abstoß der Gastgeber abgefangen und schnell umgeschaltet. Nach dem finalen Pass von Hannes Kieslich schloss Stefan Pohl sofort ab. Da der Ball aufgrund der Rasenfläche aber jederzeit die Richtung hätte ändern können, konnte die Schmaler-Elf erst jubeln als das Leder vom Innenpfosten aus die Torlinie passierte (24.).Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren die Bautzener gereizt. Zu einer gewissen Grundaggressivität gesellte sich noch ein Schuss Überhärte. Außerdem fielen die Germanen eher durch Diskussionen mit dem Unparteiischen auf - eigentlich ja eine Spezialität der Lautaer. Diesmal konzentrierte sich der FSV auf die eigene statt der Schiedsrichterleistung und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Nach einem Diagonalball lief Johannes Hegewald plötzlich frei auf das Bautzener Gehäuse zu, zögerte aber zu lange mit dem Abschluss (35.). Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs wurde es nochmal brenzlich für Steve Zimmer - erst brachte Klaus Koar den Ball aufs eigene Tor (39.) und nach dem anschließenden Eckball kam ein Bautzener frei zum Kopfball (40.). Aber beide Male reagierte der Lautaer Schlussmann großartig.

Nach dem Seitenwechsel musste sich der FSV den immer wütender werdenden Angriffen der Hausherren erwehren. Meist gingen die Gastgeber bis zur Grundlinie und gaben den Ball nach innen. Doch die Gäste verteidigte mit allem, was sie zu bieten hatten - jeder warf sich in die Schüsse des SV Post Germania. Selbst als Torhüter Steve Zimmer schon ausgespielt war, klärte Christopher Scharff noch per Kopf (52.). Daher ist es besonders ärgerlich, dass das Leder nach einem vermeidbaren Freistoß von Alexander Diessl flach in der Torwartecke zum Ausgleich einschlug (58.). Aber auch Lauta hatte Gelegenheiten. Vor dem Ausgleich ging der Schuss von Stefan Pohl nach einem Fehlpass von Post-Schlussmann Franz Maiwald über das leere Tor (56.). Und der Abschluss von Stefan Giering war zu zentral (69.).

So blieb es beim verdienten Punktgewinn für Lauta, der sich aufgrund der starken Leistung und des unglücklichen Ausgleichs für einige wie eine Niederlage anfühlte.