Spielverlauf

3 - 1

Königsbrück

FSV Lauta

5

S. Käßler

14

D. Borjak

10

S. Giering

1

R. Katzwinkel

T. Sickert

7

9

H. Kieslich

Trainer: L. Schmaler

6

T. Lock

K. Koar

4

C.Bennemann

2

15

S. Pohl

11

C. Scharff

 

I. Frommhold

 

N. Gärtner

 

R. Görlitz

 

30.

 

35.

 

38.

 

57.

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63.

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87.

 

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R. Kumpf

für D. Borjak

 

 

 

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P. Günther

für T. Sickert

 

C. Scharff

13

3

Nicht mal das Wetter passt noch

 

Am Sonntag manifestierte sich die Gefühlslage des FSV sogar im Wetter. Nach dem Wachauer Sieg über Pulsnitz rutschte die Schmaler-Elf auf den letzten Tabellenplatz und war bei starker Bewölkung und Dauerregen in Königsbrück unter Zugzwang.

Zu Beginn schlug sich Lauta auch ganz ordentlich. Lange Zeit neutralisierten sich beide Mannschaften zwischen den Strafräumen, auch wenn die Hausherren optisch mehr Spielanteile hatten. Erst nach 22 Minuten musste René Katzwinkel ernsthaft eingreifen und einen Fernschuss von Thomas Böhme abwehren. Drei Minuten später hatten die Gäste ihre beste Gelegenheit nachdem Sebastian Käßler den Ball mit einer Grätsche eroberte und mit einem langen Schlag schnell nach vorne beförderte. Über Umwege kam das Leder zu Christopher Scharff. Sein Schuss ging allerdings knapp links am Tor vorbei (25.). Doch nach einer halben Stunde schlichen sich wieder die Fehler der vergangenen Wochen ein. Wie gegen Königswartha war es eine unnötige Ecke, die die Gastgeber durch einen Kopfballtreffer von Ivo Frommhold in Führung brachte (30.). Der Rückstand verunsicherte die Gäste zusätzlich. So wurde man ausgekontert, weil der Doppelpass zwischen Hannes Kieslich und Stefan Pohl misslang. Königsbrück schaltete schnell um, Norbert Gärtner umkurvte den herausgelaufenen René Katzwinkel und erhöhte für den SV auf 2:0 (35.). Und auch der dritte Treffer fiel nach einem Fehlpass im Spielaufbau und nach Rückpass von der Grundlinie auf Robin Görlitz stand es 3:0 (38.).

Auch nach dem Seitenwechsel standen die Königsbrücker defensiv gut. Die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs hatten die Gäste erst eine viertel Stunde vor Schluss, doch stand man sich dabei wieder selbst im Weg (75.). Auch das Offensivkonzept der Gastgerber glich dem der ersten 45 Minuten, hatte das Umschaltspiel doch so gut funktioniert. Aber René Katzwinkel spielte gut mit oder die Hausherren liefen ins Abseits. In den Schlussminuten kam der FSV aber doch noch zum Anschlusstreffer durch einen direkten Freistoß von Christopher Scharff (88.).

Für eine echte Aufholjagd kam dieses Tor zwar zu spät, kann aber als Silberstreif am Horizont für die kommenden Partien dienen, weil man zumindest auf die zweite Hälfte aufbauen kann.