Spielverlauf

5 - 0

Wachau

FSV Lauta

D. Borjak

14

S. Pohl

15

C. Heine

10

1

S. Käßler

C. Scharff

11

M. Schulz

4

M. Präger

2

13

R. Kumpf

Trainer: L. Schmaler

K. Koar

5

H. Kieslich

9

S. Brohmann

8

 

P. Thuß

 

M. Schünemann

 

M. Fischer

 

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M. Fischer

 

 

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M. Uhlig

 

12.

 

40.

 

45.

 

55.

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65.

 

 

69.

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75.

 

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J. Hegewald

für D. Borjak

 

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J. Nowicki

für S. Brohmann

3

7

FSv leistet Aufbauarbeit in Wachau

 

Der FSV Lauta musste beim Kellerduell in Wachau auf einige wichtige Spieler verzichten, machte sich aber dennoch Hoffnung auf einen Punktgewinn. Die Hausherren schienen aber eher zu wissen, worum es ging. Vom Anstoß weg spielte der Tabellenletzte um seine Chance, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. In den ersten Spielminuten musste Sebastian Käßler mehrfach Wachauer Schüsse abwehren, bevor die Gäste überhaupt in die Nähe des TSV-Tores kamen. Stefan Pohls Hereingabe von rechts wurde aber von allen Spielern verfehlt (8.). Die Offensivbemühungen des FSV waren aber nicht mehr als ein Strohfeuer. Weiter war das Schlusslicht am Drücker. Nach einem abgewehrten Fernschuss von Lars Herrich war es dann für die Gastgerber soweit - im Nachsetzen beendete Philip Thuß die 474 minütige torlose Zeit mit dem 1:0 für Wachau (12.).

Von dem Rückstand geschockt, brachte die Schmaler-Elf bis zur Pause auch keine eigene Chance mehr zustande und musste sich bei Sebastian Käßler bedanken, dass er seine Mannschaft im Spiel hielt. Aber leider leitete der FSV-Keeper mit seinem Fehlpass auf Marcus Schünemann dessen Treffer zum 2:0 ein (40.). Machtlos war er aber beim nächsten Gegentreffer, weil seine Vorderleute die Arbeit einstellten und Marlon Fischer auf der Grundlinie nach innen ziehen und zum 3:0 einnetzen ließen (45.).

Erst nach der Pause gab Christian Heine den ersten Torschuss für den FSV ab (49.). Dieser war wie alle weiteren aber zu harmlos. Zunächst sah es aber so aus, als wollte sich der Tabellen-15. aus Lauta wehren und kam vor allem über den schnellen Stefan Pohl zu einigen wenigen Möglichkeiten. Insgesamt konnte aber auch das 17-jährige Talent seine Fähigkeiten genauso wenig zum Vorteil der Mannschaft einsetzen wie andere, gestandenere Spieler. Auch das Defensiv-Verhalten des gesamten Teams ließ zu wünschen übrig. Für jeden Hühnerhaufen wäre es eine Beleidigung gewesen, ihn an diesem Tag mit der Abwehrarbeit der Lautaer zu vergleichen. Wie die gesamte Saison hatte der FSV Probleme mit langen Bällen. Sebastian Käßler konnte nach einem solchen das Leder unter Bedrängnis nur zu kurz per Kopf klären und wurde daher im Anschluss von Marlon Fischer zum 4:0 überlupft (65.). Beflügelt von der unterirdischen Gäste-Leistung spielte sich der TSV Wachau in einen Rausch und hatte Chancen im Minutentakt. Nur der Gegenwehr von Schlussmann Sebastian Käßler und der schwachen Chancenverwertung der Hausherren war es zu verdanken, dass nur noch das 5:0 durch Markus Uhlig fiel (75.).

So wirft das Spiel nach Abpfiff mehr Fragen auf als man sich Antworten vor dem Spiel erhofft hatte: Was sagt es über eine Mannschaft aus, in der - trotz fünf Gegentreffern - der Torwart bester Mann auf dem Feld ist? Wie lässt sich das lustlose Auftreten in einem so wichtigen Spiel erklären? Und wie sollen in nur zwei Trainingseinheiten vor dem Derby gegen Zeißig die vielen Fehler korrigiert werden, um einen Stürmer wie Rostam Geso aufzuhalten, der allein so viele Tore erzielt hat wie die gesamte Mannschaft des FSV?