Spielverlauf

1 - 4

FSV Lauta

LSV Bergen

S. Käßler

5

S. Pohl

15

M. Präger

3

40

S. Zimmer

M. Schulz

4

S. Brohmann

16

M. Kieslich

2

10

C. Heine

Trainer: L. Schmaler

H. Kieslich

9

T. Lock

6

P. Schöps

8

 

11.

 

20.

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36.

 

42.

 

64.

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67.

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88.

 

90+1

 

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S. Bonk

für P. Schöps

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P. Günther

für S. Pohl

 

 

 

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R. Kumpf

für M. Kieslich

 

R. Kumpf

7

11

13

 

M. Zwahr

 

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D. Pohl

 

A. Marchl

 

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S. Kloß

Der Eintritt des erwarteten Ereignisses

 

Mit Bergen kam ein echtes Schwergewicht der Kreisoberliga an die Passauer Straße. Technisch stark, spielintelligent und schnell präsentierte sich der LSV auch in Lauta und kontrollierte das Spiel von Beginn an. Die Hausherren bekamen keinen Zugriff und standen häufig nicht eng genug am Gegenspieler. Erst war der Abschluss von Danny Püschel zu schwach (6.), aber dann war der Ex-Lautaer Marcel Zwahr per Kopf zur Stelle und markierte die Gäste-Führung (11.). Beide Mannschaften mussten auch in der Anfangsphase bereits jeweils einen verletzungsbedingten Wechsel verkraften. Sowohl Paul Schöps (20.) als auch  Franz Rößner auf Bergener Seite (26.) erwischte es am rechten Knie. Für beide ist zu hoffen, dass sie ihren Teams nicht zu lange fehlen werden. Dafür beendete Tony Braune - bis 2014 beim FSV und jetzt in Diensten des LSV - seine lange Leidenszeit und wurde ausgerechnet in Lauta erstmals eingewechselt (74.).
Die Gastgerber hatten offensiv zu wenig Durchschlagskraft und kamen nur über Konter vor das Bergener Tor. Die besten Möglichkeiten boten sich Stefan Pohl über die rechte Seite (16.+20.) und Christian Heine mit einem 30-Meter-Schuss, nachdem Christoph Richter den Ball im Spielaufbau verloren hatte (31.). Wesentlich konsequenter nutzten die Gäste die Räume und Chancen. Erst markierte David Pohl das 0:2 (36.), nachdem die Abwehr abermals überflankt wurde und wenig später erzielte Alexander Marchl nach einem Freistoß von Stefan Koark völlig unbedrängt per Kopf das 0:3 (42.), obwohl Trainer Lutz Schmaler auf das Standard-Muster der Elsterheide-Hauptstädter vor Spielbeginn hingewiesen hatte.
Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich der Favorit größtenteils auf die Ergebnis-Verwaltung. Der FSV lief weiter hinterher und ließ die spielstarke Mannschaft von Benjamin Hoßmang gewähren, die mit Bällen in die Tiefe aber immer wieder nach Belieben zu Gelegenheiten kam. Vor allem David Pohl (47., 54., 56.) ließ viele gute Möglichkeiten ungenutzt. Einziger Lichtblick der Lautaer war das 17-jährige Eigengewächs Steven Brohmann, der keinem Zweikampf aus dem Weg ging und seinen Gegner immer wieder attackierte.
Aufgrund der komfortablen Führung und der spielerischen Überlegenheit wurden die Bergener defensiv etwas nachlässiger. Nach Freistoß von Christian Heine verfehlte Sebastian Bonk‘s Kopfball das lange Eck nur knapp (77.) und ein Konter brachte sogar den Ehrentreffer für den FSV durch René Kumpf (88.). Doch in der Nachspielzeit zeigte sich noch einmal, warum der FSV jetzt wieder auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist. Nach dem gehaltenen Freistoß von Stefan Koark war der Tabellen-Zweite gedankenschneller und erzielte im Nachsetzen noch das 1:4 durch Steffen Kloß (90.+1).
Nach dem Abpfiff fiel das Resümee der Übungsleiter inhaltlich ähnlich aus. Benjamin Hoßmang war mit dem Ergebnis zufrieden und auch Lutz Schmaler hatte die Niederlage bereits vorher einkalkuliert, „auch wenn die Gegentore insgesamt zu billig waren“ so der Coach der Blau-Weißen. Der Bergener Trainer hatte sogar noch ein paar aufmunternde Worte für seine Kontrahenten übrig: „Sie haben uns durch ihre kämpferische Einstellung das Leben schwer gemacht. Wenn Lauta weiter so spielt, werden sie ihre Punkte noch holen und nicht absteigen.“