Spielverlauf

3 - 0

Pulsnitz

FSV Lauta

S. Käßler

5

S. Bonk

7

1

D. Kschuppa

M. Schulz

2

D. Borjak

14

C. Scharff

11

Trainer: L. Schmaler

P. Günther

4

M. Präger

3

15

S. Pohl

H. Kieslich

9

P. Schöps

8

 

A. Gretschel

 

A. Gretschel

 

P. Nitsche

 

11.

 

28.

 

37.

 

67.

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.

 

 

 

 

74.

 

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F. Koller

für P. Günther

 

 

 

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R. Kumpf

für S. Bonk

6

13

Serie gerissen

 

In Pulsnitz wurde die Partie aufgrund des Vorspiels verspätet angepfiffen und die Gastgeber schienen den zeitlichen Rückstand gleich aufholen zu wollen. In den ersten Minuten drückte der TSV massiv. Der FSV war im Glück, als Danny Kschuppa nach einer Ecke gerade noch die Fäuste hoch reißen konnte (7.) und ein flach getretener Freistoß von links nur an den Pfosten klatschte (9.). Dafür war die Führung für die Hausherren umso glücklicher, weil Danny Kschuppa eine Kopfballrückgabe von Christopher Scharff nicht richtig zu fassen bekam und André Gretschel die Aktion zur Führung für Pulsnitz nutzen konnte.

Doch für die Lautaer schien dies die Initialzündung zu sein. Fortan wurde das Schmaler-Team aktiver. Zunächst war ein Pass von Stefan Pohl auf Paul Schöps noch zu steil (13.). Als der 17-jährige Stürmer dann aber zum Solo ansetzte, anstatt das Leder abzugeben, wurde es schon gefährlicher. Seinen Abschluss konnte TSV-Keeper Johan n Berndt nur in die Mitte abwehren, wo sich aber Hannes Kieslich und Martin Präger beim Nachschuss behinderten (14.). Insgesamt ließ Lauta den Zug zum Tor vermissen. Zu umständlich war das Offensivspiel der Gäste, zu häufig wurde noch einmal der Nebenmann gesucht. Und der letzte Pass kam nicht an und Pulsnitz hatte dann die Kontermöglichkeiten. Doch Patrick Nitsche traf nur das Außennetz (22.). Noch riskanter ist bekanntlich der Querpass am eigenen Strafraum. Nutznießer des mangelhaften Spielaufbaus war wieder André Gretschel, der den Ball zum 2:0 unten links platzierte (27.).

Der FSV steckte weiter nicht auf, aber Paul Schöps setzte den Ball nach Flanke von Martin Präger über das Tor (31.). Beim TSV Pulsnitz lief es besser. Die Flanke von André Gretschel konnte Patrick Nitsche aus spitzem Winkel am langen Pfosten per Kopf zum 3:0 verwerten (37.).

Auch nach dem Seitenwechsel kämpften die Gäste weiter, waren aber im Torabschluss weiter ineffektiv. Pulsnitz setzte weiter auf Konter. Danny Kschuppa musste  aus seinem Tor und gegen einen TSV-Angreifer riskant klären.

Aber die einzigen richtigen Aufreger der 2. Hälfte waren die Platzverweise gegen Martin Präger und Jan Richter. Während Nils Fiedler bei der Tätlichkeit des Pulsnitzers richtig entschied (89.), brachte er mit seiner Entscheidung gegen den FSV die Gemüter erst zum Kochen (86.). Nachdem die Gäste im Angriff waren und Danilo Nitsche vom TSV Pulsnitz mit beiden Beinen voran dem Lautaer entgegen rutschte und von ihm getroffen wurde, griff der jugendliche Unparteiische in seine Gesäßtasche. Bleibt für den FSV nur zu hoffen, dass die Meinung der anwesenden Beobachter bei der Sperre Berücksichtigung findet.