Spielverlauf

1 - 0

FSV Lauta

Doberschau

S. Käßler

5

S. Bonk

7

40

S. Zimmer

M. Schulz

2

D. Borjak

14

C. Scharff

11

Trainer: L. Schmaler

P. Günther

4

C. Heine

10

13

R. Kumpf

H. Kieslich

9

P. Schöps

8

 

45.

 

 

 

56.

.

.

 

 

 

76.

.

.

 

 

 

84.

 

H. Kieslich

 

 

 

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F. Koller

für D. Borjak

 

 

 

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S. Brohmann

für R. Kumpf

 

 

 

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T. Lienig

für P. Schöps

6

15

16

 

 

Heimerfolg gegen einfallslose Gnaschwitzer vor großartiger Kulisse

 

Das Interesse am ersten Heimspiel nach dem Aufstieg des FSV war groß. Mit 152 Zuschauern sorgte Lauta für den Höchstwert des Spieltages.
Bei sommerlichen Temperaturen und praller Sonne spielten beide Teams aber zunächst mehr horizontal als vertikal. Und diesmal war die Defensive der Hausherren auch besser geordnet als in den Auswärtsspielen zuvor, wie auch Trainer Lutz Schmaler nach der Partie bescheinigte: „Es war eine überragende kämpferische und spielerische Leistung. Wir hatten eine kompakte Abwehr und unsere Diagonalpässe kamen an. Zwar hatte der Gegner mehr Ballbesitz, aber wir die besseren Chancen.“
Christopher Scharff im Abwehrzentrum konnte viele Bälle ablaufen, gewann die wichtigen Zweikämpfe und eröffnete dann das Spiel von hinten mit den besagten weiten Bällen. Zwei fast identische Szenen brachten die ersten Chancen für den Gastgeber. Paul Schöps konnte sich jeweils auf der linken Außenbahn durchtanken, legte sich einmal den Ball zu weit vor (20.) oder Christian Adler fischte seinen Schlenzer aus dem langen Eck (24.). Vom Favoriten aus Doberschau war offensiv wenig zu sehen. Die beste Chance vergab Eric Zurek nach einem Konter, als er plötzlich frei auf das Lautaer Tor zulaufen konnte, aber an Steve Zimmer scheiterte (42.). Der FSV wollte zwar das Unentschieden mit in die Pause nehmen, setzte aber nochmal einen Nadelstich und kam nach Flanke von Paul Schöps durch Hannes Kieslich zur Führung (45.+1).
Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste, hatten aber weiterhin keine Mittel und Ideen gegen das kampfbetonte Spiel des Aufsteigers. So versuchte es die Rettig-Elf meist nur mit Fernschüssen. Nur zwei Abschlüsse innerhalb des Strafraums standen am Ende des zweiten Durchganges von Dennis Stütz und Andreas Höhrenz zu buche. Mit etwas Glück und Geschick hätte der FSV den Sieg auch noch eher klar machen können. Philip Günther traf aus 25 Metern nur die Latte (49.) und die Konter in der Schlussphase wurden etwas leichtfertig vergeben. Am Ende rettete Lauta den ersten Sieg aber mit Cleverness noch über die 4-minütige Nachspielzeit und hat nächste Woche in Pulsnitz die Möglichkeit, den Abstand auf die Abstiegsränge von momentan zwei Punkten zu vergrößern.